Blankenhain gewinnt in Teichel

                                 Blankenhain entführt den Dreier

               Traktor Teichel – Grün-Weiß Blankenhain 2:4 (1:2)

Es ging sofort beiderseits in die Offensive. In der 3. Minute köpfte Teichels Routinier Langhammer nach Reichmanns Freistoß knapp vorbei. Wenig später klärte der für Kaßner im Tor stehende Tischendorf bei zwei Kopfbällen der Gäste und der junge Pfotenhauer rettete eine prekäre Situation im Traktor Strafraum. Dann zwei für den weiteren Verlauf gewiss entscheidende Aktionen der Gornitztaler. Häußer konnte allein vor Keeper Kellner die Kugel nicht vorbei bringen (19.), schoss diesem quasi in die Arme. Drei Minuten später verfehlte der junge L. Wolf den Kasten aus 4m! Eine mögliche zwei-Tore-Führung war vertan. Und sofort erfolgte die Ernüchterung. Nach Foul an K. Stephan zeigte Schiedsrichter Schröter auf den Punkt. Neefe netzte ein: 0:1, (23.). Teichel antwortete mit einem Hammer von Pfeifer-Leeg, der das 1:1 bedeutete (25.). Tischendorf verhinderte cool reagierend gegen K. Stephan das 1:2 (32.). Das sollte drei Minuten später fallen, als Kühnemund aus 20 m halbrechts abzog und die Kugel unerreichbar für den Torwart im langen Eck einschlug. „Aus 8 Abschlüssen der ersten Hälfte hatte Traktor ein Tor gemacht, wir dagegen aus vier derartigen Stuationen zwei Treffer,“ kommentierte am Schluss Grün-Weiß Trainer Jens Kühnemund. Nachdem zu Beginn der zweiten Hälfte Tischendorf in einem 1:1 Duell Sieger geblieben war und der Gast zwei weitere Offensivaktionen zu verzeichnen hatte, war Traktor wieder im Pech, weil Häußers Schuss vom Pfosten zurück sprang. In der 59. Minute zeigte Schiedsrichter Schröter Teichels Haase die umstrittene gelb-rote Karte, weil dieser nach einem Pfiff gelacht habe (gelb) und anschließend seiner Aufforderung, zu ihm zu kommen, nicht Folge geleistet hatte (gelb-rot). Eine Karte vergaß der Unparteiische aber, als man Nurali an die Bande befördert hatte und später einen Pfiff nach Foul an Häußer im gegnerischen Strafraum. Noch hatte sich Traktor nach dem Platzverweis, zweifelsohne der Knackpunkt,  nicht wieder gesammelt, da nutzten die Lindenstädter die Überzahl. Erst half allerdings ein Eigentor von Sedat Basak (61.), dann stand Stephan frei vor der Kiste und markierte nach Linksflanke das 1:4 (65.). Der noch nicht lange eingewechselte Nurali kam nach Sedat Pass allein durch und ließ Kellner keine Chance.  (68.). Doch mehr konnten die unterzahligen Platzherren nicht ausrichten. Auf der Gegenseite reagierte Tischendorf noch einmal stark bei Stephans Schuss aus ca. 7 m (77.). So ging der Dreier an die effektiveren Gäste.

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So, 25. Oktober 2026

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