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Niederlage im letzten Spiel

20.06.2022

                                      VfB Apolda – Traktor Teichel 3:0 (2:0)

                                   Schwacher Saisonabschluss

Für die Gastgeber ging es um alles, für die sich eine Woche zuvor gesichert habenden Teicheler  quasi um nichts mehr. Wenn auch bei Traktor eine ganze Reihe Akteure wie Kirsten, Häußer, Dörfler, Baumgart, Amthor und Halbauer nicht verfügbar waren, so stand doch ein passables Team auf dem Formular, dem man bei der schwächsten Abwehr der Staffel einen Dreier hätte zutrauen können. Doch halt: Dieser Abwehr stand auch nicht gerade der stärkste Angriff der Landesklasse gegenüber. Die Gornitztaler wollten den Gastgeber kommen lassen, um schließlich im Konterspiel Chancen zu kreiren.  Doch dieses Prinzip hat man nicht konsequent genug umgesetzt. Mit zu wenig Geduld wurde hinten heraus gespielt. Mangels eines systematischen Aufbaus kam man auch nicht zu echten Gelegenheiten aus dem Spiel heraus. Alles, was als Möglichkeit zu bezeichnen gewesen wäre, waren Standards. Aber die Positionen dazu waren für die Schützen Kaldeborn und Staskewitsch nicht so günstig, dass man unbedingt treffen musste. Die Platzherren ließen zumindest erkennen, dass es bei ihnen noch um viel geht. So zeigten sie sich aktiver und den berühmten Schritt schneller. Das 1:0 entsprang einem einem Angriff über außen,  Torschütze Doepel hatte , frei am langen Pfosten lauernd, keine Mühe zu vollenden (29.). Bei weiteren Offensivaktionen lief Torwart Rößler die Bälle rechtzeitig ab. Schließlich blieb er auch Sieger in einem 1:1 Duell, so dass es mit dem knappen Vorsprung des VfB in die Pause ging. Nach einer knappen Stunde schlug es erneut im Teicheler Kasten ein. Mit einem genauen Pass in die Schnittstelle war die Abwehr ausgehebelt, Apoldas Grune lief durch und netzte ein. Das 3:0 in der Schlussminute durch Rabe war der Gong unter eine Partie, die beiderseits nicht Glanz erzeugte, aber für den Gastgeber die Erfüllung des großen Ziels Klassenerhalt bedeutete. Gefallen ist das dritte Tor nach bereits genannten Mustern: Angriff über außen, Anspiel in die Mitte, Treffer. Deckungsarbeit offensichtlich nicht hinreichend! Wie bemerkte ein Teicheler Akteur treffend. “ Wir waren nicht grottenschlecht. Aber so richtig kamen wir nicht ins Spiel.“ Nach der Begegnung verabschiedeten die Gornitztaler ihren Trainer Gunter Turtenwald und dankten ihm für die kameradschaftliche Zusammenarbeit. Alle wünschen dem leidenschaftlichen Radsportler und Opa eine erfüllende Pensionärszeit.