SG Wachsenburg – Haarhausen – Traktor Teichel 4:1
Niederlage nach langer Erfolgsstrecke
Trainer Rudolph warnte vor dieser Partie, wie schwer es ist, in Haarhausen zu bestehen, zumal er auf einige Akteure verzichten musste. Seine Befürchtungen bestätigten sich mit dieser klaren Niederlage, der ersten in Punktspielen seit dem misslungenen Auftakt. Schon nach zehn Minuten lag Teichel hinten. Ein Foulelfmeter brachte die Platzherren in Führung. Doch schon vorher hätte Gastgeberschlussmann Günther die rote Karte sehen müssen. Auch später fielen zahlreiche Entscheidungen zugunsten der Einheimischen aus. Allerdings soll dies nicht hauptsächlich als Ursache der Schlappe gesehen werden. Traktor spielte gut mit, aber die zwingenden Möglichkeiten wurden zunächst nicht erlangt. Die meiste Gefahr ging von Vinars Freistoß aus (22.). Als erneut ein Teicheler im Strafraum vom Torwart umgeraucht wurde (34.), blieb der Pfiff aus. Kurz vor der Pause rettete Lehrke, nach langer Abstinenz wieder einmal im Tor, gegen Brandau hervorragend. Kuriosität der zweiten Hälfte: Spielbestimmende Gäste kassierten noch drei Tore und trafen selbst nur einmal. Warum? Weil man wohl einige Male – wie M. Amthor meinte- „Harakiri“ spielte, d.h., die Positionen in der Abwehr verließ und so bei Kontern anfällig war. Ausdruck dessen das 2:0 durch Glaß. Nach einem langen Ball konnte er ungestört auf Lehrke zulaufen und ließ diesem keine Chance (65.). Im Gegenzug traf Nurali nach der Vorarbeit von Staskewitsch zum Anschluss. Davor entgingen sowohl A. Crezelius als auch Nurali sehr gute Chancen. In der Schlussphase wurde es ganz bitter für die Traktoristen. Ein erneuter Strafstoß, der aber berechtigt gewesen ist, führte zum 3:1 durch Glaß (84.). In der Nachspielzeit (90.+3) senkte sich eine Flanke von Brandau ganz tückisch ins lange Eck und es hieß 4:1. Das hat nun dem Spielverlauf nicht entsprochen. Die erste Punktspielniederlage nach zehn Partien war perfekt. Nun heißt es:“Köpfe hoch!“, denn mit den restlichen Begegnungen des Jahres gegen Gräfenroda (in Teichel) und Schwarza (auswärts) warten hohe Hürden… Für Teichel spielten: Lehrke, Reichmann, Wolf, Vinar, Breuker, Sänger, A. Crezelius, Staskewitsch, Jaksch, Pfeifer-Leeg, Nurali, Dörfler, C. Crezelius, F. Werschowetz
P. Zien nach Angaben von Michael Amthor