Traktor Teichel – FSV Gräfenroda 5:3 (2:3)
Teichel dreht Zwei-Tore-Rückstand
Bereits nach fünf Minuten hätten die Gastgeber führen müssen. Amthor ließ den Gästekeeper aussteigen, ballerte dann aber aus fünf Metern über den leeren Kasten. Auf der Gegenseite knallte M. Reimann nur 120 Sekunden später mit einem klasse Freistoß die Kugel in den Winkel zum 0:1. Zehn Minuten später schenkte Traktor das 0:2 her. Nachdem Schlussmann Markert beim Wegschlagen des Balls an der Strafraumgrenze ausgerutscht war, konnte John das Streitobjekt in die leere Kiste schieben. Wenig später markierte Vinar nach Jaksch-Pass den Anschlusstreffer zum 1:2 (20.). Aber nach einem Fehlpass aus der Teicheler Abwehr waren zwei Gästespieler allein durch. John ließ TW Markert keine Chance und es stand 1:3 (27.). Nach einem sonnenklaren Foul im Strafraum am wiederum sehr agilen Anton Crezelius, der allein durch war, gab es Strafstoß für die Platzherren. Dörfler verwandelte zum erneuten Anschluss (42.). Die Halbzeitpredigt des Trainers muss „gesessen“ haben. Die Rudolph-Schützlinge legten kämpferisch und spielerisch noch einen mächtigen Zahn zu, hatten ab Minute 49 allerdings auch nur noch zehn Gegenspieler gegen sich, denn Strobel war mit Rot zum Duschen geschickt worden. Den Schock nutzte Teichel. Erst tankte sich Nurali halbrechts durch und traf, nach der Mitte ziehend, genau in den Winkel zum 3:3 (50.). Wenig später zog Pfeifer-Leeg von rechts ab. Mit dem Fuß war noch M.Reimann am Leder und der Ball lag im Netz (56.): 4:3. Die flotte Partie war gedreht. In der 72. Minute brach der schnelle Nurali erneut durch, doch konnte er Torwart Schlundt im Eins gegen Eins nicht überwinden. Der Gästeschlussmann meisterte auch den 14—Meter-Versuch von Staskewitsch. Dieser revanchierte sich kurz vor dem Ende mit einer Maßflanke auf den eingewechselten Carlo Crezelius, welcher das Leder per Kopf in die Maschen setzte. Eine umkämpfte und flotte Partie war letztendlich zugunsten der Gornitztaler gegen den erwartet starken Kontrahenten entschieden.
P.Zien