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Heimsieg gegen starke Gäste

                                     Mit Kampf zu Spiel und  Sieg

                  Traktor Teichel – FSV 1928 Gräfinau - Angstedt 3:0 (1:0)

Ein überzeugender Torwart Dörnfeld, ein die Abwehr gut dirigierender Reichmann und mit Muradi und Breuker zwei Verteidiger, die den die Seiten wechselnden Zentgraf nicht zum gewohnten Zug kommen ließen – das war die Basis für das Zu-Null gegen einen starken Konkurrenten. Dieser zwang schon in der ersten Minute Dörnfeld, sich zu strecken und dann im Nachfassen zu retten. Nuralis Kopfball, knapp daneben, dessen Schuss ans Außennetz sowie einige Angriffe, wo beim letzten Pass die Präzision fehlte, waren zunächst die folgenlose  Antwort der Platzherren. Schließlich klappte es doch. Nurali erlief zentral den Durchstecker und schob an Keeper Kunz vorbei zum 1:0 (27.).Fünf Minuten später landete Breukers Eingabe am Pfosten. Volley-Versuche von Kluge, mal aus 8m, mal aus 16, gingen weit drüber. Nachdem Haase auf Nurali gepasst hatte, hätte dieser nochmals abspielen sollen, statt aus spitzem Winkel zu schießen. In der Nachspielzeit von Halbzeit eins wollte Gräfinaus Heinze Zentgraf  anflanken, doch der verpasste zum Teicheler Glück die Kuller in Tornähe. Die Gäste versuchten es oft mit weiten Schlägen. Aber Dörnfeld klärte meist in Neuer-Manier. Kurz nach Wiederbeginn konnte Hörcher trotz Bedrängnis nach innen passen, wo der diesmal sehr fleißige Vinar die Kugel ins Tor spitzelte: 2:0 (50.). Kurz darauf allerdings musste Dörnfeld eine Granate von Günschmann entschärfen. Auf der Gegenseite strich ein Staskewitsch Hammer aus 20 m über die Querlatte. Später rettete Dörnfeld zweimal ganz stark, als aus einer Spieleransammlung heraus geschossen wurde. Zuvor allerdings brachte eine Eckenserie (5 an der Zahl) für Traktor keinen nennbaren Nutzen. In der 84. Minute besorgte Kluge die Entscheidung. Er hatte sich super links durchgesetzt und versenkte die Kuller unhaltbar für Kunz im langen Eck zum 3:0. Erst jetzt waren die 1928-er geschlagen. „Ohne Kampf kein Sieg“ hat Rennfahrer Brauchitsch einmal gesagt. Das haben sich die Gornitztaler diesmal bewiesen.

P. Zien

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Veröffentlichung

Sa, 13. September 2025

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