Vermeidbare Niederlage
SG Wachsenburg/Haarhausen – Traktor Teichel 2:1 (2:0)
Nach beiderseits nervösen Anfangsminuten mit zahlreichen Fehlpässen gingen die Gastgeber in der 13. Spielminute in Führung. Nachdem Teichels Angriff mit Schuss von Nurali abgeblockt worden war, erfolgte die erste Attacke der Gastgeber in Form eines schnellen Konters – und dieser ist gleich erfolgreich gewesen. Dreßler umkurvte zwei Teicheler und schob die Kugel am machtlosen Dörnfeld vorbei zum 1:0. Nur zwei Minuten später hätte es wieder klingeln können, doch Matz schob den Ball neben den Kasten. Danach verzog er mit scharfem Geschoss knapp. Traktor spielte eigentlich gut mit, aber wie öfter gesehen nur bis zum Strafraum. Der letzte Schlag gelang nicht. In der 27. Minute rettete Dörnfeld stark gegen Glaß. Dieser allerdings kam doch noch zu seinem Treffer, als er kurz vor der Pause nach erneutem flottem Konter in der Mitte stehend verwandelte. Davor konnten die Platzherren Nuralis Abschluss kurz vor der Torlinie klären, Haases Versuch wurde in höchster Not geblockt. In dieser Phase musste der Ausgleich her! So aber fing man sich - wie beschrieben - Treffer zwei ein und es ging es mit dem 2:0 Rückstand in die Pause.
Hoffnung für Traktor keimte auf, als Dörfler seine Strafstoßqualitäten ausspielte und den Anschlusstreffer erzielte: 2:1 (54.).Nach einer von Glaß vergebenen Gelegenheit schnupperten die Gäste wiederum am Ausgleich. Die Offensivaktionen gehörten ihnen, doch es sollte nicht sein. Der eigentlich verdiente Lohn blieb aus. Der Kopfball des 20 Minuten vor Schluss eingewechselten Hörcher, er kam für Amthor, strich knapp daneben. Sein zweiter Versuch aus 11 m war zu hoch angesetzt, Haase scheiterte in aussichtsreicher Position an Keeper Günter. Letztendlich gewannen die Gastgeber recht schmeichelhaft. Und auch das sollte vermerkt werden, wenn auch nicht als Ursache für die Niederlage: Zu einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen gehört auch ein für Teichel nicht gegebener Handstrafstoß.
P. Zien nach Angaben von Michael Amthor und René Beyer, dem für den ausführlichen Ticker herzlich zu danken ist.