Samstag den 21. März 2026
Germania Ilmenau – Traktor Teichel 2:0
Zunächst sah es für die Traktoristen nicht nach einer Niederlage aus, denn man konnte die umkämpfte, aber faire Begegnung, durchaus mitgestalten. Allerdings gab es einen wesentlichen Unterschied. Die Platzbesitzer kamen zu den besseren Chancen, dennoch stand es bis zur 45. Minute noch 0:0. Teichels Torhüter Dörnfeld hatte zweimal großartig reagiert. Erst fischte er eine Granate aus dem Winkel, dann verhinderte er den Einschlag in die Torecke. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war er bezwungen. Ein Superknaller von Fischer in das Dreiangel sah ihn machtlos: 1:0 (45.+1). Große Chancen hatten die Gornitztaler bis dahin nicht, obwohl sie wiederholt in die Offensive kamen. Aber der letzte Durchbruch fehlte eben. So konnte man keinem der Angreifer einen Vorwurf machen, große Gelegenheiten vertan zu haben.
In der zweiten Hälfte verfügte Teichel in der Person von Nurali über zwei gute Möglichkeiten. Bei der ersten zögerte der Genannte zu lange mit dem Schuss und wurde abgedrängt, bei der zweiten zeigte Keeper Ogbenna, dass er auch halten kann. Lange hielt in dieser Phase die Gästeabwehr, welche Reichmann gut organisierte. Dass Schlussmann Dörnfeld mehr beschäftigt war als sein Gegenüber, konnte man indes nicht verhindern. Die Entscheidung fiel zehn Minuten vor Schluss. Ilmenau hatte sich über die rechte Seite durchgespielt, Izaguirre ließ Dörnfeld keine Abwehrmöglichkeit. Mit dem 2:0 war die Partie entschieden und die Hoffnung der Traktoristen, etwas Zählbares vom Tabellenführer mitzubringen, erledigt.
Nun wartet auf Teichel eine schwere Heimaufgabe. Mit den Stahlwerkern aus Unterwellenborn kommt ein Team der Stunde. Sie setzten mit dem klaren 4:1 gegen Traktor-Bezwinger Empor Weimar ein deutliches Warnsignal.
Für Teichel spielten:
Dörnfeld, Reichmann, Sedat, Breuker, Amthor, Crezelius, Langhammer, Staskewitsch, Jaksch, Pfeifer-Leeg, Nurali, Prepelita, Nattermüller
Bericht: P.Zien nach Angaben von Michael Amthor